Kommunikation in Veränderungsprozessen
... mehr als nur Information!
- Wirksame Change Kommunikation ist die geplante und gesteuerte Verbindung von Information, Motivation und Führung
- Führung bildet die entscheidende Bühne, auf der Change Kommunikation Aktionen und Interaktionen für mediale und personale Kommunikation inszeniert
Untersuchungen zeigen, dass Unternehmenskommunikation in Change Prozessen häufig nicht auf die Veränderung gerichtet ist, sondern dass die bestehenden Strukturen erhalten werden
Für erfolgreiche Change-Projekte muss Change Kommunikation jedoch unbedingt Vorrang haben vor der Regelkommunikation - und eine eigene Plattform erhalten. .
Die Aufgaben des Managements bei Change Kommunikation
Führung und Management kommt in Veränderungsprozessen eine entcheiden Rolle zu als sichtbares Vorbild eines neuen Denkens und Handelns - und insbesondere in der Art und Weise, wie sie kommunizieren.
Zu achten ist dabei z. B. auf
- eine qualifizierte Komplexitätsreduktion ohne simple Vereinfachungen oder das Ausblenden von Möglichkeiten
- die Kommunikation von Zielen anstelle eines Dialogs über Ziele (= die strategische Steuerung von Verhalten)
- der Schwerpunkt sollte auf den sozialen Beziehungen, auf der Dynamik im System liegen und nicht in erster Linie auf dem Individuum: Es geht mehr darum, Interaktion in den sozialen Systemen zu gestalten und zu fördern, statt durch Kommunikation als zielgerichteter Prozess zu informieren
- Entscheidend ist die Aktualisierung von Sinn und Zukunftsperspektiven für das Unternehmen, die Organisation und das Thema, um die Veränderung immer wieder positiv zu besetzen.
Elemente integrierter Change Kommunikation
- Im Kern identische Botschaften für alle Zielgruppen intern und extern
- Und: die Botschaft des Wandels muss so oft wie möglich in den verschiedenen Medien und Formaten, immer wieder wiederholt werden – auch wenn dies zunächst wenig reizvoll erscheinen mag
- Ein durchgehend einheitlicher Kommunikationsstil und wieder erkennbare Gestaltung
- Professionelles Timing auf Basis der Prinzipien „top-down“, „von innen nach außen“ und den Anforderungen des Speed Managements
- Einsatz identischer und dennoch zielgruppenspezifischer Medien zur cross-medialen Nutzung
